Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Arbeitsmarktpolitik aktuell

Mindestlohn/Niedriglohn/Kombilohn

  • Ver- und Entsorgung - Mindestlohn Abfallwirtschaft wird auf 8,24 Euro erhöht   (20.08.2010)

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat sich mit den beiden Arbeitgeberverbänden VKA (Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände) und BDE (Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft) auf eine Erhöhung des Mindestlohns in der Abfallwirtschaft geeinigt.

    ver.di
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Grundsicherung für Arbeitsuchende/SGB II

  • Fragen und Antworten: Bildungspaket und Neubemessung der Basisleistungen im Sozialgesetzbuch II   (30.08.2010)

    Auf der Seite des BMAS werden aktuelle Fragen zu den Neuerungen und Änderungen im Rechtskreis SGB II beantwortet.

    Bundesministerium für Arbeit und Soziales
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Hartz-Gesetze / Agenda 2010

  • von der Leyen: "Die Gesellschaft muss sich an der Förderung von Kindern beteiligen"   (23.08.2010)

    Bundessozialministerin Ursula von der Leyen erläutert im Interview mit dem Tagesspiegel ihre Pläne zur Bildungsförderung von Kindern aus Familien mit langzeitarbeitslosen Eltern. "Wir sollten ein Bündnis zwischen Jobcenter, Schule, Kommune und Vereinen bilden, damit die Hilfe zum Kind kommt."

    Die Bundesregierung
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Arbeitsgelegenheiten/Ein-Euro-Jobs

  • Absenkung des Arbeitslosengeldes II bei Weigerung, einen "Ein-Euro-Job" auszuführen   (18.02.2010)

    Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts ist die Absenkung des Arbeitslosengeldes II bei Weigerung, einen "Ein-Euro-Job" auszuführen, nur zulässig bei vorheriger Belehrung über die Rechtsfolgen einer Pflichtverletzung. Az.: B 14 AS 53/08 R

    Bundessozialgericht Medieninformation Nr. 4/10
  • Neufassung der Arbeitshilfe Arbeitsgelegenheiten (AGH)   (14.07.2009)

    Geschäftsanweisung SGB II 21/2009 zu Arbeitsgelegenheiten nach §16d SGB II.

    Bundesagentur für Arbeit
  • Praxis und neue Entwicklungen bei 1-Euro-Jobs   (29.05.2009)

    Nahezu jeder zweite Ein-Euro-Jobber arbeitet in den gleichen Tätigkeiten wie Festangestellte. Das ist ein Ergebnis der ersten repräsentativen Befragung von Ein-Euro-Jobbern. Der DGB hat dafür Daten aus der Umfrage Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung (PASS) des IAB ausgewertet und die Ergebnisse im neuen Arbeitsmarkt aktuell zusammengefasst.

    DGB - Arbeitsmarkt aktuell 04/2009
  • Ein-Euro-Job mit Arbeitszeit von 30 Stunden kann zulässig sein   (16.12.2008)

    Das Bundessozialgericht beurteilte einen Ein-Euro-Job von 30 Stunden wöchentlich als rechtlich zulässig. Es existiere keine starre zeitliche Grenze für die Inanspruchnahme eines Grundsicherungsempfängers.(Az.: B 4 AS 60/07 R)

    Bundessozialgericht Kassel Medieninformation 57/08
  • DGB zum Urteil über "Ein-Euro-Jobs": Unvereinbar mit internationalen Arbeitsnormen   (16.12.2008)

    Der DGB fordert anläßlich des Urteils des Bundessozialgerichts zur Zulässigkeit eines Ein-Euro-Jobs für einen 58jährigen Akademiker die Bundesregierung auf, bei der Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente nachzusteuern und das Instrument ,Ein-Euro-Job’ auf den Prüfstand zu stellen.

    DGB
  • Weiterbildung statt Ein-Euro-Jobs   (01.12.2008)

    Lange hat das Arbeitsministerium an Vorschlägen für eine Umstrukturierung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente gearbeitet – jetzt geht es Schlag auf Schlag. Mitte November war der Gesetzentwurf in erster Lesung im Bundestag, noch im Dezember soll er verabschiedet werden. Der DGB fordert bis dahin noch umfangreiche Korrekturen.

    DGB Einblick - gewerkschaftlicher Info-Service 21/2008, S. 3
  • Nur Mehraufwandsentschädigung für Ein-Euro-Jobber   (13.11.2008)

    Die Aufwandsentschädigung, die Ein-Euro-Jobber erhalten schließt auch die Erstattung der Fahrtkosten mit ein, urteilte das Bundessozialgericht Kassel. Die Maßnahme begründe kein Arbeitsverhältnis und deshalb werde auch kein Arbeitsentgelt gezahlt. Wenn der Kläger einen zu geringen Stundenlohn von 6 Euro (nach Abzug seine Aufwendungen) beklage, verkenne dies die Rechtsnatur des Ein-Euro-Jobs. (B 14 AS 66/07 R)

    Bundessozialgericht Kassel - Medieninformation 51/08
  • Ein Arrangement für die Aktivierung und Veränderung von Menschen - Positionen und Hintergründe zu den Arbeitsgelegenheiten des SGB II ("Ein-Euro-Job")   (07.11.2008)

    Informationsbroschüre der LAG Arbeit in Hessen zu den Arbeitsgelegenheiten im SGB II.

    LAG Arbeit in Hessen
  • Neben einer Arbeitsgelegenheit muss einem Hartz IV Empfänger genügend Zeit zur Arbeitsuche bleiben   (09.07.2008)

    Eine Arbeitszeit von 30 Stunden wöchentlich zuzüglich Wegezeiten ist im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit nicht mehr zumutbar. Ein erwerbsfähiger Hilfebedürftiger muss ausreichend Zeit haben, sich um offene Stellen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu bemühen. Urteil vom 18.03.2008 - L 3 AS 127/07

    Landessozialgericht Rheinland-Pfalz
  • Regierung: Maßnahmen gegen Mängel bei Ein-Euro-Jobs ergriffen   (17.06.2008)

    Die Bundesregierung geht davon aus, dass die vom Bundesrechnungshof kritisierten Mängel bei den so genannten Ein-Euro-Jobs inzwischen eingedämmt worden sind. Seit rund neun Monaten müssten die für die Betreuung der Langzeitarbeitslosen zuständigen Arbeitsgemeinschaften aus Arbeitsagenturen und Kommunen eine Arbeitshilfe mit verbindlichen Weisungen zu den Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung beachten.

    Heute im Bundestag - hib-Meldung 176
  • Bericht des Bundesrechnungshofes über die Wirkungslosigkeit von Ein-Euro-Jobs   (11.06.2008)

    In ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE. (Drucksache 16/9278) geht die Bundesregierung davon aus, dass durch die Neukonzeption der Arbeitshilfe zu den Arbeitsgelegenheiten mit verbindlichen Weisungen eine Verbesserung der Qualität sowohl in Bezug auf die Einrichtung und Durchführung von Zusatzjobs als auch in Bezug auf die Teilnehmer erreicht werden kann.

    Bundestagsdrucksache 16/9545
  • Auf 100 Langzeitarbeitslose kommen zwölf Ein-Euro-Jobber    (19.05.2008)

    Im vergangenen Jahr haben durchschnittlich 300.000 Empfänger des Arbeitslosengeldes II (Alg II) in einem Ein-Euro-Job gearbeitet. Bei im Jahresdurchschnitt 2,523 Millionen Alg-II-Beziehern seien damit im Jahr 2007 auf 100 Personen rund zwölf Ein-Euro-Jobber gekommen, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (16/8934) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (16/8687).

    Heute im Bundestag - hib-Meldung 140
  • Bundesrechnungshof bestätigt DGB-Position: Ein-Euro-Jobs werden missbraucht   (08.05.2008)

    DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach kommentierte das Ergebnis der Bundesrechnungshof-Prüfung, die bemängelt, dass in zwei Dritteln aller Fälle die Fördervoraussetzungen nicht erfüllt seien, meist handele es sich zudem bei den geförderten Tätigkeiten um reguläre Aufgaben der öffentlichen Hand. So sollten reguläre Arbeitskräfte gespart oder haushaltsbedingter Personalmangel ausgeglichen werden, berichtet die Bonner Finanzkontrollbehörde.

    DGB
  • Bericht des Bundesrechnungshofs: Ein-Euro-Jobs werden missbraucht   (07.05.2008)

    Ein-Euro-Jobs sind kein geeignetes Mittel, Erwerbslose zurück auf den Arbeitsmarkt zu bringen. Vielmehr verdrängen sie reguläre Arbeitsverhältnisse. Für drei von vier geförderten Hartz IV-Empfängern bringen sie zudem "keine messbaren Integrationsfortschritte". Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesrechnungshof in seinem neuen Bericht zur "Durchführung der Grundsicherung für Arbeitssuchende".

    FAZ
  • Im Bundestag notiert: Ein-Euro-Jobs   (15.04.2008)

    Die Fraktion Die Linke nimmt die Ein-Euro-Jobs für Empfänger des Arbeitslosengeldes II (Alg II) unter die Lupe. In einer Kleinen Anfrage (16/8687) erkundigen sich die Abgeordneten, wie die Bundesregierung eine Wirkungsanalyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur vom Februar 2008 bewertet, wonach die Zusatzjobs als arbeitsmarktpolitisches Instrument weitgehend wirkungslos seien.

    Heute im Bundestag - hib-Meldung 106
  • Innenrevision der Bundesagentur für Arbeit   (11.03.2008)

    Die so genannten "Ein-Euro-Jobs" unterliegen der Prüfung der Innenrevision der Bundesagentur für Arbeit im Rechtskreis des Zweiten Sozialgesetzbuches. Das erklärt die Bundesregierung in ihrer Antwort (16/8302) auf eine Kleine Anfrage (16/8055) der Fraktion Die Linke. Seit 2006 sei die vertikale Prüfung von "Ein- Euro- Jobs" besonderer Schwerpunkt der Innenrevision.

    Heute im Bundestag - hib-Meldung 073
  • Streit um Ein-Euro-Jobs: Bundesarbeitsgericht gibt AWO erneut Recht   (21.02.2008)

    Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat am 20.02.08 die Urteile des Arbeitsgerichts (AG) Karlsruhe und des Landesarbeitsgerichts (LAG) Baden-Württemberg aus den Jahren 2006 und 2007 bestätigt und damit zu Gunsten der AWO Karlsruhe-Stadt bewertet. Auch nach Ansicht der Richter des Bundesarbeitsgerichts ist der Vorwurf, die AWO habe angeblich Lohnkosten durch den Einsatz von Ein-Euro-Jobbern sparen wollen, nicht zu halten.

    ka-news.de Karlsruhe
  • Erwerbslosen Forum Deutschland will den Abbau aller Ein-Euro-Jobs in Bonn   (13.02.2008)

    Das Erwerbslosen Forum Deutschland hat in den Rat der Bundesstadt Bonn einen Bürgerantrag eingebracht, der den Abbau aller Ein-Euro-Jobs fordert und statt dessen Hartz IV-Empfänger sozialversicherungspflichtig beschäftigt werden. Dabei Modelle der Finanzierung mit vorgelegt, die nur einen geringen Mehraufwand für Träger von Ein-Euro-Job-Stellen bedeuten.

    Erwerbslosenforum
  • Ein-Euro-Jobs gefährden reguläre Beschäftigung   (12.02.2008)

    "Ein-Euro-Jobs taugen nur selten als Brücke in dauerhafte Beschäftigung. Stattdessen entlässt der Drehtüreffekt reguläre Arbeitnehmer in die Arbeitslosigkeit", kommentiert ZDH-Präsident Otto Kentzler.

    Zentralverband des Deutschen Handwerks
  • Vom "Ein-€-Job" zur GemeinwohlArbeit   (18.01.2008)

    Modellprojektes Gemeinwohl Arbeit NRW: Nach Abschluss der zweijährigen Projektphase stellen die sechs Projekt- beteiligten Träger der Fachöffentlichkeit die entwickelten Standards und Arbeitshilfen vor.

    DPWV
  • GemeinwohlArbeit: Modellprojekt zur qualifizierten Umsetzung von Arbeitsgelegenheiten   (18.01.2008)

    Erste Arbeitsergebnisse des NRW-Modellprojekts: • Selbstverständnis und Ziele von GemeinwohlArbeit • Qualitätsstandards in der Integrationsbegleitung • Empfehlung: Schnittstellen zum SGB II-Träger.

    Website GemeinwohlArbeit
  • Hartz IV: Ein-Euro-Jobs erschweren die Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen   (09.10.2007)

    Ergebnisse der Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD (SI) offenbaren, dass Menschen in der Hartz IV-Armut davon ausgehen, zukünftig von staatlicher Unterstützung zu leben. Derartige Hilfen könnten die Teilhabe insofern erschweren, als sie die Sichtweise verfestigen, es gebe ‚in Wirklichkeit keine angemessene Arbeit und darum keine echte Chance auf mehr Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen.

    Erwerbslosenforum
  • Neue Arbeitshilfe Arbeitsgelegenheiten veröffentlicht   (31.07.2007)

    Auf Initiative der Bundesagentur für Arbeit ist eine neue Fassung der sog. „Arbeitshilfe AGH“ mit der Umsetzungshinweise für die Durchführung von Zusatzjobs gegeben werden, erstellt worden. Der DPWV fasst wesentliche Punkte zusammen.

    Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband
  • Sind 1-Eurojobs mit mehr als 20 Wochenstunden zulässig? - Der Beschluss des Sozialgerichts Ulm vom 24.4.2007   (29.06.2007)

    Kommentar von Stefanie Kremer vom Wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Institut WSI der Hans-Böckler-Stiftung für den Monitor Arbeitsmarktpolitik, MonApoli.

    MonApoli
  • Sozialgericht Ulm hält Ein Euro-Jobs für rechtswidrig   (24.04.2007)

    Mit Beschluss vom 24.04 2007 Aktenzeichen S 11 AS 1219/07 ER hält das Ulmer Sozialgericht sogenannte Ein-Euro-Jobs für rechtswidrig, wenn die wöchentliche Arbeitszeit über 15 Wochenstunden, im Höchstfall 20 Wochenstunden beträgt.

    Erwerbslosen Forum Deutschland - Presseportal
  • Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen - Beschäftigungsprogramm auf Staatskosten   (22.03.2007)

    Die Position des IW: Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und 1-Euro-Jobs werden von Politikern geschätzt – vor allem, weil sie die Arbeitslosenstatistik besser aussehen lassen. Sie kosten jedoch unterm Strich viel mehr als andere Spielarten der Arbeitsmarktpolitik und bringen den Betroffenen weniger.

    Institut der deutschen Wirtschaft - iwd Nr.12
  • Mitbestimmung des Personalrats bei „Ein-Euro-Jobs"   (21.03.2007)

    Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat in zwei heute verkündeten Entscheidungen, die sich auf die Städte Mainz und Wetzlar beziehen, das Recht der kommunalen Personalräte zur Mitbestimmung bei der Besetzung sog. „Ein-Euro-Jobs“ durch die Kommune festgestellt.

    Bundesverwaltungsgericht Leipzig Pressemitteilung 17/2007
  • Mitbestimmungsrecht bei Beschäftigung von Ein-Euro-Jobbern   (14.03.2007)

    Dem Betriebsrat steht ein Mitbestimmungsrecht nach § 99 BetrVG zu, wenn der Arbeitgeber in seinem Betrieb erwerbsfähige Hilfebedürftige i.S.d. § 16 Abs.3 Satz 2 SGB II (sog. Ein-Euro-Jobber) beschäftigt.

    Website LohnPraxis
  • Modellprojekt GemeinwohlArbeit NRW   (25.01.2007)

    Modellprojekt zur qualifizierten Umsetzung von Arbeitsgelegenheiten. Im dem Projekt entwickelt der Paritätische Wohlfahrtsverband NRW in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft und Trägern der freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen neue Handlungsmodelle und Qualitätsstandards, um Nutzen und Kooperation beim Einsatz dieses Instrumentes zu verbessern. Das Projekt läuft bis Februar 2008.

    Paritätischer Wohlfahrtsverband Nordrhein-Westfalen
  • Beschäftigung und Arbeitslosigkeit nach Austritt von Teilnehmern an arbeitsmarktpolitischen Instrumenten (Eingliederungs- und Verbleibsquote)   (16.01.2007)

    Neuer monatlicher Statistik-Bericht der Bundesagentur für Arbeit. Eingliederungs- und Verbleibsquoten in % jeweils 6 Monate nach Austritt aus Förderung durch ausgewählte arbeitsmarktpolitische Instrumente. Der Bericht vom Oktober 2006 liefert u.a. ein Ergebnis für Arbeitsgelegenheiten (Ein-Euro-Jobs).

    Bundesagentur für Arbeit - Statistik
  • Rechtsweg bei Rechtsstreitigkeiten aus dem sog. Ein-Euro-Job   (29.11.2006)

    Für Rechtsstreitigkeiten zwischen einem Langzeitarbeitslosen und einer privaten Einrichtung aus einem so genannten "Ein-Euro-Job" sind die Sozialgerichte und nicht etwa die Arbeitsgerichte zuständig. Denn bei einem "Ein-Euro-Job" handelt es sich nicht um ein Arbeitsverhältnis im Sinn von § 2 Abs.1 Nr.3 ArbGG. Beschluss des BAG vom 08.11.06 (5 AZB 36/06).

    Bundesarbeitsgericht - Pressemitteilung Nr. 75/06
  • Rechtsgutachten zum Nachweis von Arbeitsgelegenheiten für Menschen mit Behinderung   (25.09.2006)

    Der PARITÄTISCHE hat bei dem Juristen Prof. J. Münder von der TU Berlin ein Rechtsgutachten zum Thema "Tätigkeit, Beschäftigung, Arbeit in der Sozialhilfe nach § 11 Abs. 3 SGB XII unter Berücksichtigung von §§ 53, 54 SGB XII und §§ 67, 68 SGB XII“ in Auftrag gegeben. Es soll die Frage klären, ob eine Verpflichtung der Sozialhilfeträger besteht, Sozialhilfeempfängern eine Arbeitsgelegenheit nachzuweisen, soweit sie dies wünschen.

    Paritätischer Wohlfahrtsverband Berlin
  • Arbeitsmarkt - In der Ein-Euro-Sackgasse   (04.09.2006)

    Arbeitsgelegenheiten finden immer mehr Zuspruch – in der Vermittlungspraxis der Job-Center wie in der öffentlichen Debatte. Echte Qualifizierung würde den meisten Langzeitarbeitslosen mehr helfen.

    Böckler-Impuls 18/2006
  • Ein-Euro-Jobs sollen Brücke in den Arbeitsmarkt und keine Strafmaßnahme sein   (08.08.2006)

    Wenn die BA 1-€-Jobs offenbar als Strafe für so genannte Arbeitsunwillige einsetzen würde, handelte sie eindeutig gesetzeswidrig. Laut SGB II dienen 1-€-Jobs einzig der Wiedereingliederung der Arbeitssuchenden in den Arbeitsmarkt.

    Linksfraktion im Bundestag
  • Alternativen zu den Ein-Euro-"Jobs"   (20.07.2006)

    Beitrag von Alexandra Wagner zum Konzept der "Berliner Kampagne gegen Hartz IV". Das Konzept ist aus Sicht ihrer Initiator/inn/en ein kurzfristig realisierbares, weil das vorgeschlagene Förderinstrument weitgehend kostenneutral eingesetzt werden kann. Die Vorzüge gegenüber der aktuellen Praxis der 1-Euro-Jobs werden darin gesehen, dass die Tätigkeiten frei gewählt werden und voll sozialversicherungspflichtig seien und sie dadurch mehr Würde und gesellschaftliche Anerkennung böten.

    Monapoli - Monitor Arbeitsmarktpolitik
  • Erfahrungen und mögliche Umsetzungsformen im Zusammenhang mit der Gestaltung von "Arbeitsgelegenheiten in der Entgeltvariante"   (20.07.2006)

    Bei "Arbeitsgelegenheiten mit Entgeltvariante" nach § 16 Abs. 3 Satz 1 SGB II handelt es sich laut Arbeitshilfe der BA zur Umsetzung von AGH um sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen, bei denen der Hilfebedürftige das übliche Arbeitsentgelt an Stelle des Alg II erhält. Um über mögliche Umsetzungsformen zu informieren, hat die bag arbeit verschiedene Träger zu ihren Erfahrungen mit der Entgeltvariante befragt.

    BAG Arbeit
  • Erste umfassende Untersuchung zum Einsatz von Arbeitsgelegenheiten - Ergebnisorientiertes Controllingsystem für Hamburg    (13.07.2006)

    Hamburg legt als erste Kommune, beziehungsweise Bundesland, eine umfassende Untersuchung zu Arbeitsgelegenheiten vor. Damit baut Hamburg seine Vorreiterrolle bezüglich eines ergebnisorientierten Controllingsystems aus.

    Stadt Hamburg, Behörde für Wirtschaft und Arbeit
  • Ein-Euro-"Jobs" ersetzen!   (11.07.2006)

    Die AG "Ein-Euro-‚Jobs’ Ersetzen!" der Berliner Kampagne gegen Hartz IV hat sich mit Alternativen zu Ein-Euro-„Jobs“ beschäftigt und ein Konzept entwickelt, wie diese durch sozialversicherungspflichtige Teilzeitarbeit kurzfristig ersetzt werden können.

    Berliner Kampagne gegen Hartz IV
  • Jeder zweite Zusatzjob wird im Osten angeboten   (03.07.2006)

    Dem Mangel an Beschäftigungsmöglichkeiten für Arbeitslose in Ostdeutschland begegnet die Bundesagentur für Arbeit mit einem überproportional hohen Angebot an Arbeitsgelegenheiten. Fast die Hälfe der im Juni 2006 in Deutschland angebotenen ca. 280000 Arbeitsgelegenheiten stehen in Ostdeutschland zur Verfügung.

    Institut für Wirtschaftsforschung Halle
  • Ein-Euro-,Jobs’ durch sozialversicherungspflichtige Teilzeitarbeit ersetzen!   (26.06.2006)

    Die Berliner Kampagne gegen Hartz IV hat einen Vorschlag unterbreitet, wie die sogenannten Ein-Euro-Jobs durch sozialversicherungspflichtige Teilzeitarbeit ersetzt werden können. Die Initiatorinnen sehen darin einen ersten Schritt zur Verbesserung der Situation der Erwerbslosen.

    Berliner Kampagne gegen Hartz IV
  • Arbeitsgelegenheiten – eine vorläufige Zwischenbilanz zur Nutzung des Instruments   (22.06.2006)

    Beitrag von Alexandra Wagner, der die Ergebnisse der IAB-Forschung und des Bundesrechnungshofes zusammenfassend darstellt.

    Monapoli
  • Besetzung von Ein-Euro-Jobs nicht mitbestimmungspflichtig   (20.06.2006)

    Die Besetzung von so genannten Ein-Euro-Jobs unterliegt nicht der Mitbestimmung des Per­sonalrates. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz. (Urteil vom 17. Mai 2006; Aktenzeichen: 5 A 11752/05.OVG)

    Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz Pressemitteilung 25/2006
  • Zusatzjobs ein Baustein zur Eingliederung Arbeitsloser in den Arbeitsmarkt   (08.06.2006)

    Die Bundesregierung sieht in den so genannten Zusatzjobs einen sinnvollen Baustein für eine Strategie zur Eingliederung Arbeitsloser in den Arbeitsmarkt. Zusatzjobs seien jedoch keine Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Weiterbildung, heißt es in ihrer Antwort (16/1636) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (16/1485).

    Heute im Bundestag hib-Meldung 178
  • Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung (MAE) - Positivliste   (02.06.2006)

    4. überarbeitete Fassung der zur Konkretisierung der gesetzlichen Vorschriften erarbeiteten Positivliste für Ein-Euro-Jobs. Sie enthält Maßnahmen, die ohne Unbedenklichkeitsbescheinigung der Kammern umgesetzt werden können.

    Paritätischer Wohlfahrtsverband Berlin - Fachinfos
  • 1 1/2 Jahre "Beschäftigungsoffensive" mit "Ein-Euro-Jobs" in Berlin - Eine Bilanz   (30.05.2006)

    Ein Dossier des Vorstandes des Erwerbslosenausschusses von ver.di Berlin.

    Labournet
  • Bericht des Bundesrechnungshofes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende und Arbeitsgelegenheiten   (19.05.2006)

    Bericht an den Haushaltsausschuss und an den Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages nach § 88 Abs. 2 BHO. Durchführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Wesentliche Ergebnisse der Prüfungen im Rechtskreis des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch, 19. Mai, Bonn.

    Sozialpolitik aktuell
  • Ein-Euro-Jobs - Fakten und Argumente   (30.04.2006)

    Position des DGB zu Arbeitsgelegenheiten/Ein-Euro-Jobs.

    DGB
  • Bericht der Statistik der BA: Einsatz von Arbeitsgelegenheiten 2005   (28.04.2006)

    Ergebnisse der Förderstatistik Arbeitsgelegenheiten.

    Statistik der Bundesagentur für Arbeit
  • "Ein-Euro-Job bedeutet häufig das Gegenteil von Fördern"   (28.04.2006)

    Paritätischer Wohlfahrtsverband hält Vorschläge zur Hartz IV-Optimierung für lebensfremd. Ein Gespäch mit Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

    Evangelischer Pressedienst epd spzial 17/2006
  • Ein-Euro-Jobber dürfen keine streikbedingt ausgefallenen Arbeiten erledigen   (21.03.2006)

    So genannte Ein-Euro-Jobber dürfen nach Auffassung der Bundesregierung nicht in bestreikten Betrieben eingesetzt werden. In einer Antwort (16/936) auf eine Kleine Anfrage (16/783) der Fraktion Die Linke schreibt die Regierung, der aktuelle Arbeitskampf im Öffentlichen Dienst beziehe sich auf bestehende Arbeitsverhältnisse, in denen "reguläre" Arbeiten verrichtet würden. Langzeitarbeitslose dürften aber nur dann einen Ein-Euro-Job ausüben, wenn es sich um zusätzliche Arbeiten handelt.

    Heute im Bundestag - hib-Meldung 091
  • 1-Euro-Jobs aus der Berechnungsgrundlage für die Rentenanpassung herausnehmen   (08.03.2006)

    Antrag der Abgeordneten Volker Schneider, Klaus Ernst, Katja Kipping, Kornelia Möller, Lothar Bisky und der Fraktion DIE LINKE.

    Bundestagsdrucksache 16/826
  • Auswirkungen der Ein-Euro-Jobs auf die Rentenhöhe   (03.03.2006)

    Nach den Auswirkungen der Ein-Euro-Jobs auf die Rentenhöhe erkundigt sich die Fraktion Die Linke in einer Kleinen Anfrage (16/787). Sie will wissen, warum Ein-Euro-Jobs in die Bruttoverdienstberechnung miteinbezogen würden, die unter anderem für die Anpassung des Rentenwertes maßgeblich sei.

    Heute im Bundestag - hib-Meldung 064
  • "Ein-Euro-Jobs" und Arbeitsmarktreform   (28.02.2006)

    Beitrag von Helga Spindler, veröffentlicht in Forum sozial (Zeitschrift des DBSH, Deutscher Berufsverband für soziale Arbeit) 2005, Heft 2, S. 11-13 und Heft 3 S. 13-15, erweitert um einen aktuellen Nachtrag im Februar 2006.

    NachDenkSeiten - Die kritische Homepage
  • Ein-Euro-Jobs: rechtswidrig und ersetzbar   (16.02.2006)

    Pressemappe der "Berliner Kampagne gegen Hartz IV" zu Ein-Euro-Jobs und möglichen Alternativen.

    Website der Berliner Kampagne gegen Hartz IV
  • SoVD: Das Gesetz gegen Rentenkürzung ist ein Täuschungsmanöver   (08.02.2006)

    Anlässlich des BMAS-Gesetzentwurfs gegen Rentenkürzung fordert Adolf Bauer, Vorsitzender des Sozialverbands Deutschland, Ein-Euro-Jobs nicht in die Berechnung der Lohnsumme und damit Rentenhöhe einzubeziehen.

    Sozialverband Deutschland Pressemitteilung
  • Merkblatt zur Fortsetzung der Bund-Länder-Initiative zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit Älterer durch Förderung von bis zu dreijährigen Zusatzjobs   (29.12.2005)

    Informationen zur Zielgruppe, Laufzeit und Mittelbewirtschaftung der Initiative, bei der Arbeitsgelegenheiten für Ältere gefördert werden.

    Bundesministerium für Arbeit und Soziales
  • Zuweisung von Langzeitarbeitslosen in 1-Euro-Jobs ohne individuell passendes Eingliederungskonzept rechtswidrig   (03.12.2005)

    In einem vor der 53. Kammer des Sozialgerichts Hamburg anhängigen Verfahren war streitig, ob der Kläger verpflichtet ist, an einer ihm von der ARGE zugewiesenen Eingliederungsmaßnahme teilzunehmen. Der Kläger hatte die Zuweisung in diese Maßnahme als nicht sachgerecht angegriffen.

    Tacheles
  • Stellungnahme der Bundesregierung zu der Entschließung des Bundesrates zum effizienten Einsatz der so genannten Zusatzjobs   (08.09.2005)

    Übereinstimmung zwischen Bundesregierung und Bundesrat, dass Arbeitsgelegenheiten ein geeignetes Instrument zur Umsetzung des Grundsatzes des "Förderns und Forderns" seien.

    Bundesratsdrucksache 680/05
  • Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit kritisiert 1-Euro-Jobs    (03.09.2005)

    Der DBSH befürchtet fatale Folgen für Betroffene, aber auch für die gesamte Soziale Arbeit, wenn die 1-Euro-Jobs in der geplanten Art und Weise flächendeckend umgesetzt werden. Vor diesem Hintergrund hat die Bundesmitgliederversammlung des DBSH eine ausführliche Stellungnahme erarbeitet.

    DBSH Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit
  • Stellungnahme: Hartz IV unvollständig umgesetzt - Caritasverband Frankfurt fordert Nachbesserungen   (09.08.2005)

    Der Caritasverband Frankfurt beteiligt sich seit Herbst 2004 an der Schaffung von Arbeitsgelegenheiten, die die Eingliederung von Arbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt zum Ziel haben.

    Deutscher Caritasverband
  • Ein-Euro-Jobs - Eine Gegenleistung für die Gemeinschaft   (27.07.2005)

    Beitrag von Dr. Jürgen Wuttke, BDA, der das Arbeitslosengeld II als eine steuerfinanzierte Sozialfürsorge für Bedürftige und Ein-Euro-Jobs als Gegenleistung für die Gemeinschaft sieht.

    BDA Arbeitgeber Magazin 1-2/2005
  • Einstweilige Anordnung gegen Zuweisung eines 1-Euro-Jobs   (18.07.2005)

    Die 37. Kammer des Berliner Sozialgerichts beschreibt wichtige Grundsätze zur Kontrollpflicht der Job-Center.

    Beschluss des Sozialgerichts Berlin
  • Start der Bund-Länder-Initiative zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit Älterer   (05.07.2005)

    Die Bundesregierung fördert - in einer 1. Stufe beginnend ab Juli 2005 - 30.000 Zusatzjobs (Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung) von einer bis zu 3-jährigen Dauer für ältere langzeitarbeitslose Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Gemeinsam mit den Ländern wird angestrebt, die Förderung in einer 2. Stufe auf insgesamt 50.000 Zusatzjobs aufzustocken.

    Pressemitteilung des BMWA
  • Zum Stand von Zusatzjobs und Arbeitsvermittlung   (06.06.2005)

    Dementi des BMWA zu einem ARD-"Monitor"-Bericht über angeblich überlastete BA-Mitarbeiter und dadurch schleppende Vermittlung der Ein-Euro-Jobs.

    Pressemitteilung BMWA
  • Zusatzjobs - Risiken und Nebenwirkungen   (06.06.2005)

    Beitrag von Hermann Scherl, Professor für Sozialpolitik an der Uni Erlangen-Nürnberg, zum Stand und den Problemen bei der Vergabe von Arbeitsgelenheiten/Zusatzjobs an Alg II-Empfänger. Scherl bezeichnet diese Maßnahme als andere Form der Arbeitsbeschaffungsmaßnahme und zweifelt ihre Wirksamkeit bei der Integration von Langzeitarbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt an.

    neue caritas - Politik, Praxis, Forschung 6/2005, S.14-17
  • Kultur im Zeitalter von Hartz IV - Anhörung der Enquete-Kommission Kultur   (30.05.2005)

    Ein wesentlicher Diskussionspunkt in der Anhörung waren die Ein-Euro-Jobs, die beispielsweise von den Museen in Deutschland begrüßt werden, auf der anderen Seite von der Dienstleistungsgewerkschaft verdi aber vehement kritisiert werden als Mittel zur Einführung von Dumping-Löhnen auch in der Kultur.

    Deutschlandradio Kultur
  • Die Arbeitsgelegenheiten des § 16 Abs. 3 Satz 2 SGB II    (30.05.2005)

    Aufsatz von Renate Bieritz-Harder, erschienen in der Fachzeitung ZFSH/SGB 05/2005, in dem die Ziele, Voraussetzungen und Kriterien für die Bestimmung des zeitlichen Umfangs der "Ein-Euro-Jobs" dargestellt und kritisch gewürdigt werden.

    tacheles-sozialhilfe.de
  • Negative Effekte von Ein-Euro-Jobs auf Arbeitsmarkt Kultur vermeiden   (30.05.2005)

    Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt, dass die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags "Kultur in Deutschland" sich heute in einer öffentlichen Anhörung mit den Auswirkungen der so genannten Hartz-Gesetze auf den Arbeitsmarkt Kultur auseinandersetzt. Er fordert eine Einbeziehung des Kulturbereiches in Beiräte der Arbeitsgemeinschaften.

    Pressemitteilung Deutscher Kulturrat
  • Auswirkungen der Hartz-IV-Gesetzgebung auf den Kulturbereich (Themenblock I – ALG II)    (23.05.2005)

    Stellungnahme von Christine Ziller, Geschäftsführerin der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren, zur Anhörung der BT-Enquete-Kommission "Kultur in Deutschland" und Anregungen für den weiteren Umgang mit „1-Euro-Jobs“ im Kulturbereich.

    Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren
  • Umsetzung Hartz IV: Ziegler gibt Startschuss für Hotline "Zusatzjobs"    (23.05.2005)

    Das Arbeitsministerium bietet Unternehmen, die durch Ein-Euro-Jobs Wettbewerbsverzerrungen befürchten, ein Service-Telefon an. Dies gab Arbeitsministerin Dagmar Ziegler heute beim Start der Hotline "Zusatzjobs" in Potsdam bekannt.

    Pressemeldung des Landes Brandenburg
  • Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung (MAE) - Positivliste   (13.05.2005)

    Konkretisierung der gemeinsamen Erklärung über Eingliederungsmaßnahmen und öffentliche geförderte Beschäftigung für ALG ll Empfängerinnen und Empfänger vom Dezember 2004. Auflistung der Tätigkeitsfelder, bei denen eine Gefährdung der gewerblichen Wirtschaft im Regelfall nicht zu erwarten ist.

    Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen
  • ABVP fordert Überprüfung von Ein-Euro-Jobs-Regelung in der ambulanten Pflege aufgrund der 6-monatigen Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt   (02.05.2005)

    In Thüringen beschäftigt der Missbrauch von Ein-Euro-Jobs die Justiz. Nun wird vor Gericht erörtert, ob Kommunen so genannte Ein-Euro-Jobs zum Ersatz von regulären Arbeitsplätzen verwendet haben. "Damit werden unsere bereits im Vorfeld öffentlich gemachten Befürchtungen bestätigt, dass eine wettbewerbsneutrale Umsetzung der Regelung nicht möglich sein wird," so Rudolf Pietsch, Geschäftsführer der ABVP Geschäftsstelle Mitte.

    PIP 11/2005 Presseinfo Private Pflege des Arbeitnehmer- und Berufsverband Privater Pflege
  • Integration in Beschäftigung mit Qualifizierung statt 1-€-Jobs für arbeitslose Jugendliche unter 25 Jahre   (27.04.2005)

    Gemeinsame Erklärung des DGB Berlin-Brandenburg und der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg

    DGB/uvb Berlin-Brandenburg
  • Ein-Euro-Jobber: wenig Chance auf "richtigen" Job   (25.04.2005)

    Langzeitarbeitslose mit Ein-Euro-Jobs haben nach Einschätzung eines Experten wenig Chancen auf einen richtigen Arbeitsplatz. "Ein-Euro-Jobs eröffnen so, wie sie definiert sind - gemeinnützig und zusätzlich - kaum Übergangsmöglichkeiten in den ersten Arbeitsmarkt", sagte der Wirtschaftswissenschaftler an der Fachhochschule Koblenz, Stefan Sell, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

    Sozialverband VdK
  • ZDH und DGB gemeinsam gegen Wettbewerbsverzerrungen   (21.04.2005)

    ...ZDH und DGB halten es auch für dringend erforderlich, die Instrumente des zweiten Arbeitsmarktes zu überprüfen. Insbesondere die Ein-Euro-Jobs müssten wirksam eingedämmt werden, weil sie im großen Stil marktwidrig und wettbewerbsverzerrend seien.

    DGB
  • Ein-Euro-Jobs: Zusätzlichkeit ernst nehmen   (06.04.2005)

    Positionspapier des Deutschen Kulturrates zu Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung (so genannten Ein-Euro-Jobs).

    Deutscher Kulturrat
  • Hartz IV und die Frauen - Werden die 1-Euro-Jobs die professionellen Arbeitsplätze in der Pflege ersetzen?   (04.04.2005)

    Beitrag von Mechthild Veil zu den Vor- und Nachteilen des neuen Arbeitslosengeld II für Frauen.

    Böll. Thema - Das Magazin der Heinrich-Böll-Stiftung 1/2005, S. 19
  • Missbrauch bei Ein-Euro-Jobs stoppen   (03.04.2005)

    Interview mit ZDH-Präsident Otto Kentzler, in dem er den sofortigen Stopp der Ein-Euro-Jobs fordert.

    Zentralverband des Deutschen Handwerks ZDH
  • Erste Erfahrungen und Bestandsaufnahme bei Ein-Euro-Jobs   (30.03.2005)

    Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der FDP.

    Bundestagsdrucksache
  • Hotline für Ein-Euro-Jobs eingerichtet   (17.03.2005)

    Die Hamburger Behörde für Wirtschaft und Arbeit hat eine Hotline eingerichtet, die Hinweise und Beschwerden bei der Vergabe von Zusatzjobs entgegennimmt und diese klärt.

    Pressemeldung der Stadt Hamburg
  • Arbeitsgelegenheiten im SGB II für Jugendliche und junge Erwachsene   (16.03.2005)

    Die Stellungnahme betont den Vorrang der Ausbildung für junge Menschen und benennt erste Anforderungen an die Arbeitsgelegenheiten nach dem SGB II, die nur als ein Instrument in einem längerfristig angelegten Hilfeplan als sinnvoll angesehen werden. Sie problematisiert außerdem das Verhältnis zur Jugendberufshilfe.

    Deutscher Verein zur privaten und öffentlichen Fürsorge
  • Chance oder Risiko? - Ein-Euro-Jobs im Kulturbereich   (20.02.2005)

    Beitrag von Olaf Zimmermann zum Einsatz von Arbeitsgelegenheiten im Kulturbereich.

    Deutscher Kulturrat
  • Grüne Bundestagsfraktion: Hartz IV - wie läuft's vor Ort?   (07.02.2005)

    Arbeitsmarktpolitik wird regional gestaltet; Beispiele aus Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Hessen, Baden-Württemberg, Sachsen und Niedersachsen

    Bundestagsfraktion von BÜNDNIS/ DIE GRÜNEN
  • Kultur-Ministerin lehnt Ein-Euro-Jobs im Kulturbereich ab    (18.01.2005)

    Klare Ablehnung des Vorschlags, daß durch ein-Euro-Jobs Kulturgut digitalisiert werden soll, durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Christina Weiss (SPD).

    ngo-online
  • Ein-Euro-Jobs sorgen für mehr Arbeitslosigkeit   (11.01.2005)

    Ablehnende Erklärung von Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Ein-Euro-Jobs in der Privatwirtschaft zu schaffen.

    Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V.
  • Ausweitung von Ein-Euro-Jobs auf private Unternehmen schadet dem deutschen Arbeitsmarkt    (11.01.2005)

    Nachdrückliche Warnung von Arbeitgeberpräsident Hundt vor einer Ausweitung der Ein-Euro-Jobs auf private Unternehmen.

    Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände
  • DGB warnt vor flächendeckenden "1-Euro-Jobs": sozialer Friede in Gefahr   (10.01.2005)

    Vor einer schleichenden Aushöhlung regulärer Arbeitsverhältnisse warnt der DGB.

    DGB Berlin-Brandenburg
  • DIHK schlägt Variante zu "1-Euro-Jobs" für die Wirtschaft vor    (10.01.2005)

    Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben schlägt Verleih der Arbeitslosengeld-II-Empfänger - wie in der Zeitarbeit - an Betriebe vor.

    Deutscher Industrie- und Handelskammertag
  • Baugewerbe lehnt Ausweitung von 1-Euro-Jobs entschieden ab   (06.01.2005)

    Erklärung des Hauptgeschäftsführers des ZDB Prof. Dr. Karl Robl

    Zentralverband Deutsches Baugewerbe
  • Reguläre Arbeitsplätze nicht durch "Ein-Euro-Jobs" verdrängen.    (25.10.2004)

    Gemeinsame Erklärung zur öffentlich geförderten Beschäftigung von Sozialverband VdK Deutschland, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Sozialverband Deutschland (SoVD), Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB)

    VDK
  • Maßnahmefelder für geförderte Arbeitsgelegenheiten in Umsetzung der Regelungen des SGB II   (07.10.2004)

    Orientierender Katalog des Landes Sachsen-Anhalt zu den möglichen Einsatzbereichen für Ein-Euro-Jobs auch in der Privatwirtschaft, hier im Bereich Garten- und Landschaftsbau.

    Land Sachsen-Anhalt
  • Unterrichtungsvorlage zu Arbeitsgelegenheiten (Ein-Euro-Jobs)   (20.09.2004)

    Positionspapier des ver.di Bundesvorstands zum Thema Ein-Euro-Jobs mit Informationen zur Rechtsgrundlage und Empfehlungen zur Umsetzung vor Ort.

    Verdi Bundesvorstand
  • Ein-Euro-Jobs für Kinderbetreuung: Pädagogik zum Billiglohn?   (09.09.2004)

    Interview mit Norbert Hocke, stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und zuständig für den Bereich Jugendhilfe und Sozialarbeit.

    Junge Welt
  • Hartz-IV 1-Euro-Jobs setzen falsche Anreize   (08.09.2004)

    Hinzuverdienstmöglichkeiten über den Lohn fallen geringer aus als die Mehraufwandsentschädigungen für 1-Euro-Jobs

    IWH: Wirtschaft im Wandel 11/2004
  • Einsatz für Zusatzjobs im sozialen Sektor   (06.09.2004)

    Bundesministerinnen Ulla Schmidt und Renate Schmidt heben gemeinsam mit Wohlfahrtsverbänden Chance für Arbeitsuchende und soziale Dienste hervor. Auflistung sinnvoller Tätigkeitsfelder, u.a. im Bereich Schulen und Kindertagesstätten.

    Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung
  • Hintergrundinformationen zum Thema "Arbeitsgelegenheiten bei Hartz IV"   (18.08.2004)

    Pressemitteilung des BMWA

    Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit

Reform der Arbeitsmarktpolitik/Arbeitsvermittlung

  • SoVD legt Positionspapier zur Sicherung von Beschäftigung und für den sozialen Schutz bei Arbeitslosigkeit vor    (11.08.2010)

    SoVD-Präsident Adolf Bauer und SoVD-Arbeitskreisvorsitzende Ursula Engelen-Kefer haben bei einer Pressekonferenz in Berlin ein Positionspapier zur Sicherung von Beschäftigung und für den sozialen Schutz bei Arbeitslosigkeit vorgestellt. Das Positionspapier zeigt in aller Klarheit auf, welche Korrekturen in der Arbeitsmarktpolitik dringend geboten sind. Der SoVD fordert insbesondere eine transparente, bedarfs- und realitätsgerechte Neubemessung der Hartz IV-Regelsätze...

    Sozialverband Deutschland
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Beschäftigungspolitik

  • Regelung zum Kurzarbeitergeld verlängert   (08.07.2010)

    Der Bundestag hat dem Gesetz für bessere Beschäftigungschancen zugestimmt. Bewährte Arbeitsmarktinstrumente, wie das Kurzarbeitergeld und der Eingliederungszuschuss für ältere Arbeitnehmer, werden damit verlängert. Berufseinsteiger sollen leichter in den Arbeitsmarkt finden.

    Bundesregierung
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Berufsausbildungspolitik/Ausbildungspakt/BBiG

  • DGB-Ausbildungsreport 2010: Ausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe unbefriedigend   (01.09.2010)

    Harte Arbeit, permanent viele Überstunden, ein oftmals rauer Umgangston und der Eindruck, als billige Arbeitskraft ausgenutzt zu werden, diese Umstände sorgen bei Auszubildenden im Hotel- und Gaststättengewerbe für großen Unmut. Im Gesamtranking der 25 meistgewählten Ausbildungsberufe im DGB-Ausbildungsreport belegen die Ausbildungen zum Hotelfachmann/-frau und zum Restaurantfachmann/-frau die letzten beiden Plätze. Auf Platz eins des Rankings liegt die Ausbildung zum/zur IndustriemechanikerIn.

    DGB
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Sozialstrukturwandel / Umbau des Sozialen Systems

  • Sozialbudget 2009 (Stand Mai 2010)   (08.07.2010)

    Mit dem aktuellen Sozialbudget 2009 gibt die Bundesregierung einen Überblick über das Leistungsspektrum und die Finanzierung der sozialen Sicherung. Danach wurden im Jahr 2009 insgesamt 754 Mrd. Euro für soziale Leistungen ausgegeben. Gegenüber 2008 sind die Sozialleistungen um 4,2 Prozent gestie­gen, während das nominale Wirtschaftswachstum bei -3,5 Prozent lag.

    BMAS
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Arbeitslosengeld I / Arbeitslosenversicherung

  • Schutzschirm für Arbeitnehmer   (16.12.2009)

    Kabinett beschließt Gesetz zur Stabilisierung der Sozialen Sicherungssysteme. Mit dem neuen Gesetz verwirklicht die Bundesregierung das im Koalitionsvertrag festgehaltene Ziel, die Beitragssätze und damit die Lohnnebenkosten zu stabilisieren.

    Bundesfinanzministerium
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Berufliche Weiterbildung / Lebenslanges Lernen

  • "MEHR Männer in Kitas" - Modellprojekt mit Lücken   (05.08.2010)

    Es ist das neue Projekt von Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder. Um Männern jenseits der traditionellen Männerberufe eine neue Perspektive zu eröffnen, startet ab 2011 das ESF-Modellprogramm „MEHR Männer in Kitas“. Gefördert werden Träger von Kindertageseinrichtungen, die Maßnahmen und Strategien zur Erhöhung des Männeranteils im Erzieherberuf entwickeln. Das Projekt ist durchaus positiv zu bewerten. Es weist aber auch Lücken auf.

    DGB
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Antidiskriminierungsgesetz/Gleichbehandlungsgesetz

  • Bundesinitiative zur Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft gestartet   (14.01.2010)

    Mehr Chancen für Frauen auf dem Arbeitsmarkt zu schaffen - diese Idee steht hinter der neuen Bundesinitiative "Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft", einem Programm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), das gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) entwickelt wurde.

    BMAS
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Integration von Jugendlichen in den Arbeitsmarkt

  • DGB-Expertise - 2-jährige Ausbildungsberufe sind keine Alternative   (30.07.2010)

    Der DGB widerspricht der Forderung nach theoriegeminderten zweijährigen Ausbildungsberufen für leistungsbeeinträchtigte Jugendliche und macht zwölf alternative Vorschläge, was man für Jugendliche mit schlechten Startchancen tun kann.

    DGB
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